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Versmold, Christliches Jugenddorf (CJD)


Klaus Blenk, der Schulleiter der neu gegründeten CJD-Sekundarschule Versmold, über die Zusammenarbeit mit dem Institut für pädagogische Beratung (IfpB) im Gründungsprozess seiner Schule:

„Am Anfang unserer Überlegungen standen die Fragen: Wie wird es möglich, eine neue Schule für alle zu gründen? Was ist wichtig für den Schultyp Sekundarschule? Und wie lenken wir die Schülerströme, wenn die neue Sekundarschule und die auslaufenden Schulformen der Haupt- und Realschule parallel bestehen? Von Anfang an war klar, dass es aufgrund des pädagogischen Konzepts auch bauliche Veränderungen würde geben müssen. Wir haben für diese Fragen einen starken Partner gesucht und das Angebot des IfpB schien uns das schlagkräftigste.

Der IfpB hat bei der Planung der neuen Schule von Beginn an alle Betroffenen ins Boot geholt und an den Entscheidungen beteiligt: Lehrer, Eltern, Stadtverwaltung und CJD-Leitung. Im Nachhinein würde ich das immer so empfehlen, denn dieses Vorgehen vermeidet, dass einsame Entscheidungen getroffen werden und die anderen hinterher fragen, wer das denn so geplant hat. Letztlich ging und geht es um viel, viel Geld.

Die Mitarbeiter des IfpB haben den gesamten Planungs- und Entscheidungsprozess begleitet, moderiert und gesteuert. Sie haben Entscheidungsbereiche unterteilt, gebündelt und in eine Reihenfolge gebracht, wenn wir das Gefühl hatten, vor uns lägen gleichzeitig 15 Berge. Das hat verhindert, dass uns die vielen Aspekte über dem Kopf zusammenschlugen.

Diese Begleitung von außen war ganz wichtig, denn die Mitarbeiter des IfpB sehen viele Dinge anders als wir als Beteiligte und Betroffene und konnten daher leichter Struktur und Übersicht in den Prozess bringen. Gut war dabei auch, dass der IfpB immer mit mehreren Mitarbeitern vor Ort war, sodass der Prozess nicht an den Schwerpunkten, Ideen und Visionen einer Person hing, sondern verschiedene Menschen ihr Profil und ihre Sichtweise einbrachten.“

pädagogische Beratung