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Für ein Mehr an selbstverantwortlichem Handeln - das Kompass-Projekt

Die Verkürzung der Gymnasialzeit und die Einführung der Bachelor- und Masterstudiums hat eine doppelte Konsequenz: eine beschleunigte Taktung der Lerninhalte sowie die Verschulung auch des universitären Curriculums. So sehr diese Entwicklung begründet wird mit volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten, so sehr tritt damit ein wichtiges Bildungsziel zunehmend in den Hintergrund: die Förderung der Fähigkeit zu selbstverantwortlichem Handeln.

Eben weil die jungen Menschen bis ins Erwachsenenalter unter hohem Zeitdruck einen vorgegebenen Lernplan "abarbeiten", bleibt ihnen immer weniger Raum für die wirklich wichtigen Fragen der Lebensplanung: Was liegt mir? Was interessiert mich? Wie möchte ich leben? Wo sehe ich mich in 20 Jahren? Das Fatale: Weil nicht hinreichend durchdacht, binden sich die jungen Menschen an einen Lebensentwurf, der sich - weil keine wirkliche Erfüllung bietend - sich schon bald als Sackgasse erweisen kann. Nicht selten steht dann eine Phase der Umorientierung an, wertvolle Jahre sind vertan.

Um dieser in den letzten Jahren virulent gewordenen Entwicklung vorzubeugen, haben Mitarbeiter des Instituts für pädagogische Beratung ein Konzept entwickelt, das ein Mehr an selbstverantwortlichem Handeln bei jedem Einzelnen erzeugen soll: das Kompass-Projekt. Dieses Projekt gibt den jungen Menschen in Anlehnung an die "Tage der religiösen Orientierung" Raum und Hilfestellungen zum Aufspüren der eigenen Stärken und Interessen.

Hierbei werden die Lebenserfahrungen der Schüler, das in der Schule erworbenen Bildungswissen und die Lebensziele in Beziehung zueinander gesetzt. Diese Triangulation führt erfahrungsgemäß zu einer Mobilisierung persönlicher Energiequellen nach dem Motto: "Ich hab Bock auf..." oder "Das fühlt sich gut an...". Der persönliche Sinn wird zur Triebfeder der eigenen Lebensgestaltung. 

Die Erfahrung zeigt, dass dieses ressourcenorientierte Vorgehen neben einer punktgenauen Lebensorientierung vielfältige weitere positive Begleiterscheinungen zeitigt: Das Kompass-Projekt setzt die kreativen Energien der einzelnen Schüler frei, hilft, bisher verborgene Begabungen zu entdecken, und befreit auch die Berufsorientierung von allen negativen Konnotationen wie Angst und Unsicherheit.

Das können wir für Sie tun:

  • Entwicklung individueller Zukunftstage für jeweilige Schulform bzw. Altersklassen.
  • Planung und Durchführung von mehrtätigen Zukunftstagen bzw. Klassenfahrt mit Sinn
  • Planung und Durchführung von themenspezifischen Projekttagen
  • Auswertung und weitere Begleitung nach durchgeführten Angebotsformen.
  • Individuelle Beratung für Lehrer, Schüler und Eltern
  • Beratung zum FreiwilligenSozialenJahr und weiteren Angeboten zwischen dem Schulabschluss und dem Ausbildung- oder Studienbeginn.


Sie haben Fragen? Dann rufen Sie uns an unter:  0251-98 79 18 2