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Profilschule: Durch Selbsterkenntnis zur Kommunikation

Angesichts sinkender Schülerzahlen nimmt der Wettbewerb der Schulen untereinander auf absehbare Zeit immer mehr zu. Das wichtigste Mittel, mit dem sich die einzelnen Schulen einen Vorteil verschaffen können, stellt die Entwicklung eines eigenständigen markanten Profils dar, garantiert es doch eine hohe Wiedererkennbarkeit in einem zunehmend unüberschaubar werdenden Bildungsangebot.

Das Thema Eigenprofilierung wäre aber missverstanden, wenn man es lediglich als Werbung zur Gewinnung einer möglichst hohen Anzahl an Neuzugängen betrachten würde. Eigenprofilierung ist eine Chance für die Schulen selbst, zu einem tieferen Selbstverständnis der eigenen Arbeit zu gelangen. Schon Pestalozzi hat sich eingehend mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt und festgestellt, dass auf der Grundlage der Selbstreflexion der eigenen Praxis klare Zielbestimmungen für die weitere Arbeit überhaupt erst möglich sind.

Das erfordert aber eine Bereitschaft und eine Neugier zu ergründen, wie der Status-quo ist und durch welche Einflussfaktoren er beeinflusst wird. Dadurch erfährt Schule auch etwas über die gesellschaftlichen Erwartungen und sozialräumlichen Bedingungen, die von außen auf die Schule wirken. Profilierung ist also kein Selbstzweck, sondern eine vernünftige Abstimmung mit den äußeren Einflussfaktoren. Damit wird Eigenprofilierung auch zum Ausdruck einer gelungenen Kommunikation mit der Umwelt.

Auf dieser Grundlage lässt sich dann ein eigenständiges Profil bewusst erarbeiten und in einem kontinuierlichen Abgleich modifizieren und steuern. Zur Verstärkung dieses Prozesses eignet sich die Gestaltung kommunikativer Strukturen, die Interessenten aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nachhaltig an die Schule binden. Hierzu gehören so bewährte Maßnahmen und Instrumentarien wie Zukunftswerkstatt, offenes Plenum oder kleine Forschungsgruppen. Diese Netzwerke wirken wiederum wie Multiplikatoren, die das Profil der Schule in die unterschiedlichen Öffentlichkeiten tragen.

Hierbei stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

  • Wir zeigen Ihnen in Form von individuellen Workshops, worauf Sie bei der Entwicklung eines eigenen Profils achten müssen.
  • Wir initiieren und moderieren den Dialog zwischen Ihrer Schule und möglichen schulexternen Partnern.
  • Wir entwickeln für Sie mit dem Blick des externen Partners ein Stärken-Schwächen-Profil und erarbeiten mit Ihnen Zielvorgaben für ein zukunftsorientiertes Schulprofil. Hierbei berücksichtigen wir Ihre Schulhistorie und individuellen Stärken ebenso wie die Erwartungen und Bedarfe von außen.


Sie haben Fragen? Dann rufen Sie uns an unter: 0251-98 79 18 2